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Der Sturz kam mir endlos lange vor und ich überschlug mich ein paarmal bevor ich mit jeder Menge Sand im Mund und in den Augen wieder die Orientierung fand. Wir waren etwa 10 Meter tief gefallen und keiner schien verletzt zu sein. Vor uns lag noch etwa 100 Meter Abhang den wir jetzt langsam hinunterstiegen. Ich war jetzt besonders angespannt, da ich das was der Jagführer erzählte, nicht verstehen konnte, und Geled zu sehr damit beschäftigtwar, sich auf den Abstieg zu konzentrieren. Er erklärte mir kurz das er mir das weitere bei der nächsten Pause erzählen würde. Als wir unten angekommen waren und uns etwas ausgeruht hatten, erklärte mir Geled, das das was wir gesehen hatten eine andere Entwicklungsstufe der gleichen Spezies gewesen war von denen auch der Jagdführer nur aus den Erzählungen anderer wusste. Sie stammten aber aus einem anderen Teil des Kontinents auf dem wir uns gerade befanden waren in dieser Gegend eigentlich nicht zu erwarten. Der Jagdführer erklärte uns nun die weitere Vorgehensweise. Wir hatten einen Weg von etwa einhundert Kilometern zurückzulegen um wieder auf die Höhe der Hütte zu kommen. Das entsprach in etwa einer Wanderung von fünf Tagen, da wir unter anderem auch unsere Nahrung aus den hiesigen Tieren und Pflanzen ergänzen mussten. Der Jagdführer sah die ganze Geschichte für meine Begriffe etwas zu entspannt, ich liess mir das aber nicht anmerken, um die anderen nicht zu verunsichern. Geled war ein wenig geschockt denn mit so einem Ausgang der Jagd hatte er nicht gerechnet. Wir machten uns also in der angegebenen Richtung auf den Weg und hofften so schnellstmöglich die Hütte und den Shuttle zu erreichen. Zwischendurch hatte der Jagdführer noch eine Auseinandersetzung mit dem Verursacher der ganzen Aktion, und machte ihm klar, das falls er auf eine Führungsrolle in seiner Gruppe Anspruch erheben wollte, er seine Geschichten dringend korrigieren sollte, da sich nicht jeder dauerhaft hinters Licht führen liess und er damit andere die noch keine Erfahrung hatten in Gefahr brachte. Nach einigen Wiederworten gab der Streithahn endlich nach und die Gruppe teilte sich auf, um Nahrungsmittel zu suchen. Für mich war damit klar das diese Auseinandersetzung einen tieferen Ursprung hatte als den angegebenen. Geled erklärte mir, während wir gemeinsam einige Wurzeln ausgruben, das der Jagdführer zu einer anderen Familie gehörte die sich um verschiedene Projekte auf den Sonnenseglern verdient gemacht hatte. Der Streithahn war bereits mehrfach mit seinen Aktionen aufgefallen und auch verwarnt worden. Ich fühlte mich von diesem Augenblick an unwohl, da ich die Reaktionen der Gruppe nicht mehr einschätzen konnte. Ich machte Geled klar das falls wir in Schwierigkeiten geraten sollten, er sich unbedingt an mich halten sollte. Er sah mich erst erstaunt an, nickte dann aber als ihm die Situation klar wurde. Da waren zwei gleiche aneinandergeraten und der Rest der Gruppe waren in der Geschichte nur Statisten. Geled schüttelte sich und bekam eine Gänsehaut als ihm die Situation bewusst wurde. Nachdem wir genug Wurzeln ausgegraben hatten, kehrten wir zur Gruppe zurück wo bereits einige kleinere Tiere die eine andere Gruppe geschossen hatte, auf einem Feuer schmorten. Das Essen sorgte dafür das die einzelnen Mitglieder sich etwas entspannten. Als wir von dem Plateau gesprungen waren, hörten wir noch eine Weile die Geräusche der Tiere aber auf der Kante des Plateaus liess sich keins von ihnen blicken. Jetzt hatte ich endlich die Zeit mir über die Ereignisse Gedanken zu machen. Die Reaktionen der Tiere liessen auf Intelligenz schliessen, denn aufgrund ihrer Größe und des Gewichts würde so ein Sprung anders ausgehen als bei Menschen. Ich behielt auch meine Beobachtung vorerst für mich, das auf einem der Tiere jemand gesessen hatte. Mir kam es so vor als ob jemand genau das beabsichtigt hatte. Mein Zustand wurde leicht psychotisch und beeinflusste langsam meine Wahrnehmung. Der Adrenalinschock liess nach und die anderen von der Anstrengung verusachten körpereigenen Substanzen taten ihre Wirkung. Der Schleier der sich normalerweise über die Wahrnehmung legte wurde langsam zurückgezogen, während ich das was sich innerhalb der Gruppe abspielte wie eine Flüssigkeit in einem Glas beobachten konnte. Für die anderen, die schon mehr oder weniger den gleichen Bewusstseinszustand erreicht hatten, war das wahrscheinlich der Grund sich entsprechend ihrer persönlichen Beziehungen auszurichten. Die Gruppe teilte sich in mehrere Teile auf, obwohl die Gemeinschaft erhalten blieb. Ich konnte vor allem die unbewusste Kommunikation zwischen den Mitgliedern beobachten. Auch wenn ich aufgrund meines eigenen Zustands die Reaktionen nicht beurteilen konnte, wurde mir klar das die Männer nicht viel Zeit zum Nachdenken haben durften, um die Konflikte die nun sichtbar wurden und sich durch das Verhalten des Streitverursachers angekündigt hatten, nicht zum Ausbruch zu bringen. Ob der Jagdführer die Situation ähnlich einschätzte war nicht zu erkennen, aber das was er als Konzept für diese Situation hatte, schien diesen Zustand zu berücksichtigen. Er beschäftigte sich regelmäßig mit den einzelnen Mitgliedern der Gruppe und lenkte sie so von der Situation ab. Aufgrund der Ursache unseres hierseins bereitete ich mich allerdings darauf vor das der Konflikt von irgendjemandem innerhalb der Gruppe noch einmal ausgelöst werden würde und das die folgenden Ereignisse uns die Lage nicht unbedingt erleichtern würde. Es passierte allerdings lautloser als ich es vermutet hatte. Am vierten Morgen waren Geled, der Jagdführer und ausser mir drei weitere Männer allein im Lager aufgewacht. Offensichlich hatte die andere Gruppe den entspannten Zustand ausgenutzt und sich mitten in der Nacht unbemerkt auf den Weg gemacht. Wie sie das verabredet hatten war uns ein Rätsel, verdeutlichte mir aber die eingeschränkte Urteilsfähigkeit, der wir alle unterlagen . Die andere Gruppe hatte etwa sieben Stunden Vorsprung gewonnen, da wir ausserdem auch länger geschlafen hatten als beabsichtigt. Endlich kam es zu einem klärenden Gespräch zwischen den übrigen Mitgliedern unserer Gruppe. Der Jagdführer war von der Situation genauso überrascht wie der Rest der Gruppe und gab sich von der Situation überfordert, was mir ermöglichte über Geled ein Gespräch mit ihm zu beginnen, welches dazu führte das wir beschlossen unsere Reserven zu mobilisieren um so schnell wie möglich die Hütte zu erreichen. Im Laufe der nächsten beiden Tage wurde klar das auch die andere Gruppe diese Entscheidung getroffen hatte. Allerdings machten sie durch mangelnde Ortskenntnisse den Fehler, das sie den Pfad, der auf das Pateau führte, übersahen und sich weiter am Rand der Ebene bewegten. Wir beschlossen ab jetzt einige eindeutige Zeichen zu hinterlassen denen sie folgen konnten, wenn sie ihren Irrtum bemerkten. Der weitere Weg zur Hütte und zum Shuttle verlief ohne Zwischenfälle, allerdings konnten wir während unseres Aufstiegs mehrere Gruppen der Tiere beobachten die auf dem Planeten lebten sowie deren Jäger. Das ganze verursachte bei mir ein gesteigertes Unwohlsein denn die zweite Gruppe hatte nur die Erfahrungen zur Verfügung die sie auf dieser Reise gemacht hatten. Wir beschlossen den Shuttle zu benutzen um die anderen zu suchen. Als wir die anderen erreichten, befanden sie sich etwa einen Kilometer entfernt vom Aufstieg. Aus der Luft war zu erkennen das sie in ihr normales Verhalten zurückgefallen waren und im Gänsemarsch hintereinander hertrotteten. Was sie nicht sahen war, das sich bereits eine Gruppe der Katzen auf ihre Spur gesetzt hatte, die sie wahrscheinlich in den nächsten Augenblicken angreifen wurde. Ich liess den Antrieb des Shuttles aufheulen um uns bemerkbar zu machen, allerdings liessen sich die Tiere davon nicht beeindrucken und schlichen immer näher an die Gruppe heran. Auch nachdem ich einige der Katzen dicht überflog hielten sie sich nur dichter am Boden gekauert um einer Berührung mit dem Shuttle aus dem Weg zu gehen. schliesslich landete ich den Shuttle dicht neben der Gruppe, so das die Männer von dem Abgasdruck fast umgeworfen wurden. Ich schrie den Jagdführer bereits während des Fluges an, sich mit den Waffen bereit zu halten und nachdem er sich von der Lage überzeugt hatte waren die anderen sofort draussen und umringten die Ausreisser. Sie hatten ihre Situation bis zuletzt nicht richtig überblickt und waren von meinem Anflugmänover völlig überrascht. Die Katzen beachteten den Shuttle und die zusätzlichen Männer überhaupt nicht und griffen an. In dem Augenblick brach die eine Gruppe der Ausreisser die nicht zu dem Streitverursacher gehörte, aus und versuchte allein den Shuttle zu erreichen. Das war für die Katzen wie ein Signal und fünf der Tiere stürzten sich auf die drei. Da ich den Pilotensitz nicht verlassen wollte um die Kontrolle zu behalten wenn sich alle wieder an Bord befanden, konnte ich das Ganze über die Überwachungsysteme des Shuttles beobachten. Der Jagdführer hatte zwei erfahrene Jäger mit in der Gruppe die sich sofort auf die angreifenden Tiere stürzten. Sie nutzten die Nähe aus um die Katzen von ihren Opfern abzulenken und töteten fast gleichzeitig die ersten drei Tiere. Danach drängten sie sich zwischen die übrigen beiden Tiere und ihre Opfer und hielten sie mit iheren Bajonetten in Schach. Ich machte mich bereit die Handfeuerwaffen zu benutzen um dem ganzen ein schnelleres Ende zu bereiten, aber da sprangen plötzlich alle Tiere wie auf ein Signal hin plötzlich aus ihrem Angriffsverhalten heraus und suchten das Weite. Offensichtlich war der Energievorrat den sie für den Angriff eingeplant hatten aufgebraucht. Die anderen rissen sofort die Verletzten hoch und schleppten sie in den Shuttle. Nachdem die Verwundungen gesichtet waren gab ich die Verbandszeug aus und rekapitulierte die Verletzungen. Die Katzen hatten sich in Kauerstellung auf die Männer gestürzt und obwohl sie gestreckt deutlich grösser als ein Mensch waren, von den Oberschenkeln über Bauch und Brustkorb zu Hals vorgearbeitet, um den über den Reflex des Zurückweichens an den Hals ihrer Opfer zu gelangen. Einer der Männer war sofort tot und hatte eine aufgerissene Kehle, bei den beiden anderen waren die Jäger schneller gewesen. Wir konnten nur hoffen das sich über die Wunden keine Infektionen ausbreiteten. Dann holten wir aus der Jagdhütte unsere restliche Ausrüstung ab und machten uns auf den Weg zur Dragon. Der Jagdführer war sehr konzentriert und separierte die Männer etwas und wies ihnen verschiedene Aufgaben zu von denen einige offensichtlich unsinnig waren. Im ersten Moment hatte ich den Eindruck das sich einige der Männer beschweren wollten, aber instinktiv wussten sie wohl das sie das Spiel verloren hatten. Auf der Rückreise erholten sich die beiden Männer wieder und waren in der Lage den Shuttle auf den eigenen Beinen wieder zu verlassen. Über Funk hatte der Jagdführer bereits über die Vorkomnisse berichtet, aber dennoch war der Schock für die Angehörigen sehr groß. Für mich war es an der Zeit einige der Entscheidungen zu revidieren, da ich nach einigen Tagen für die Ereignisse mitverantwortlich gemacht wurde. Nach dem Verständnis der Führung der Sonnensegler war der Vorgang zwar eindeutig nicht darauf zurückzuführen das ich mich und die Dragon zur Verfügung gestellt hatte. Aber wenn man oft genug die Argumente wiederholte ließ der Widerstand nach. Die Sonnensegler hatten einmal mehr eine ihrer Führungsschwächen entlarvt. Nach mehreren Diskussionen beschlossen Lena und ich, uns für eine Weile zurückzuziehen. Die Sonnensegler waren schon während meiner Abwesenheit sehr zurückhaltend geworden, was ihre Kommunikation mit Lena anging. Wir bemühten einen Vorwand um an Bord der Dragon zu gelangen und um uns unabhängig von der Augen und Ohren der Sonnensegler zu unterhalten. Lena stand etwa einen Monat vor der Geburt und wollte nicht unter diesen Umständen das Kind zur Welt bringen. Ich machte ihr den Vorschlag auf der Dragon zu bleiben und abzuwarten ob sich die Situation beruhigte, aber da ich nach dem Verlassen jeglichen Kontakt zu den Sonnenseglern verlor und auch nach mehreren Anflügen mit dem Shuttle nicht auf das Schiff gelassen wurde, beschlossen wir uns auf die Heimreise zu machen. Es war zwar nicht angenehm das das Kind die ersten Jahre ohne weiteren menschlichen Kontakt aufwuchs aber unter diesen Umständen schien uns beiden das die einzige Möglichkeit zu sein, aus dieser Situation zu entkommen. Uns war zum weinen und zum lachen, denn so wiederholte sich das, was uns beide wieder zusammengführt hatte. Während wir das Sonnensystem wieder verliessen flogen wir noch einmal an dem Planeten vorbei auf dem sich das Ganze abgespielt hatte und ich erzählte Lena von der Beobachtung die ich gemacht hatte. Lena wurde sofort neugierig und machte den nicht ganz ernstgemeinten Vorschlag das wir auf dem Planeten einen Platz suchen sollten auf dem wir uns häuslich einrichten konnten. Sie erwartete bei der Geburt keine Schwierigkeiten und war auch bei den Sonnenseglern gründlich untersucht worden, was ihre Annahmen bestätigte. Nach zwei Tagen kam das Gespräch wieder darauf zurück und wir beschlossen umzukehren und es tatsächlich zu versuchen. Lena und ich fanden immer mehr Gefallen daran das Erlebte hinter uns zu lassen und uns unsere eigene Welt zu schaffen. Auf dem Planeten entdeckten wir eine kleine Insel die etwa so gross wie England war und auf der ausser den Pferdeähnlichen kein Tier grösser als ein Hase existierte. Trotzdem errichtete ich um den Shuttle herum, der als zentraler Wohnort mit Energieversorgung dienen sollte, eine Palisade aus Holzstämmen. Die Nahrung die wir brauchten stellte die Dragon zur Verfügung. Als Lena endlich gebar, brachte sie ein gesundes rotschopfiges Mädchen zu Welt das sich sehr schnell und gesund entwickelte. Ich fing einige Tiere als Haustiere, um ihre Sensorik zu schulen und wir unternahmen mehrere Reisen auf der Insel, damit sich das Kind an Ortswechsel gewöhnte. Manchmal wenn Lena und ich uns unterhielten, schien es so als hätten wir beschlossen den Planeten nie wieder zu verlassen. Allerdings machte Kitana selbst uns einen Strich durch die Rechnung. Als sie etwa sechs Jahre alt war fing sie an, nach unserer Vergangenheit zu fragen und sich von den anderen Planeten und Menschen erzählen zu lassen. Das ganze eskalierte regelmässig in Wutanfälle die Lena und ich kaum unter Kontrolle bringen konnten. Als Lösung oder Ablenkung kam ich auf die Idee ihr von der Gestalt auf den Tieren zu erzählen, die ich bei der Jagd gesehen hatte. Nachdem sie mich eine Weile skeptisch betrachtet hatte setzte sie sich bei mir auf den Schoß und fragte mir Löcher in den Bauch. Ich war etwas überrascht, denn offensichtlich schien sie eine Vermutung zu haben die sie noch nicht äussern konnte oder wollte. Auch Lena betrachtete das mit erstaunen und wir beschlossen der Sache auf den Grund zu gehen. Wir unternahmen die erste grössere Reise seit Kitanas Geburt und erlebten einige Misgeschicke die uns verdeutlichten das wir langsam das Interesse an intergalaktischen Abenteuern verloren und das wir uns hier zuhause fühlten. Vom Shuttle aus waren die grösseren Tiere des Planeten leicht zu entdecken und nach einiger Zeit entdeckten wir am anderen Ende der Grasslandschaft, die fast die Hälfte des Planeten bedeckte, mehrere große Siedlungen die von menschenähnlichen Wesen bevölkert waren. Der Anflug mit dem Shuttle liess die Bewohner zusammenlaufen und ich landete den Shuttle einige hundert Meter Abseits um die Reaktion darauf abzuwarten und genügend Zeit zu haben um sofort zu flüchten, falls sich eine bedrohliche Situation ergab, aber die Menge zerstreute sich wieder und liess uns überrascht zurück. Kitana drängelte und quengelte, um uns dazu zu bewegen, für sie die Vorhut zu bilden und schließlich beschloß Lena mit ihr ein wenig draußen herumzulaufen während ich das ganze mit ein paar Handfeuerwaffen vom Shuttle aus sichern sollte. Die Bewohner der Siedlung waren etwas kleiner als wir und wesentlich geschmeidiger in ihren Bewegungen. Während wir sie beobachteten erkannten wir das einige uns etwas vorspielten, das ihre Lebensweise verdeutlichte. Da traten Kinder mit ihren Eltern auf , andere machten die Bewegungen für Feldarbeit und wieder andere ahmten die Bewegungen von Jägern nach. Männer und Frauen waren deutlich voneinander zu unterscheiden. Auch wir wurden dargestellt und versuchten schliesslich selbst einiges aus unserem Leben auf dem Planeten darzustellen. Wir kamen uns etwas lächerlich dabei vor, weil die Eingeborenen sich wesentlich koordinierter als Menschen bewegten und in ihrer gesamten Haltung eher wirkten als seien sie aus einem unbekanntem Metall hergestellt. Schließlich bildetete sich eine kleine Gruppe und kam auf uns zu. Jetzt konnten wir auch genauer erkennen womit wir es zu tun hatten. Es war eine insektenartige Evolution die wir vor uns hatten, obwohl die Gestalt eindeutig humanoid war. Die Gruppe blieb einige Meter entfernt stehen und betrachtete auch uns eine Zeitlang. Offensichtlich versuchten sie unser Vertrauen zu gewinnen denn jetzt wiederholte sich das Geschehen noch einmal im kleinen und sie spielten uns ein Gespräch vor bei dem sie auf Lena zeigten und auf eine der Gestalten. Obwohl ich schon einige nichtmenschliche Lebensformen gesehen hatte musste ich mir selbst eingestehen das ich ein wenig mit der Situation überfordert war. Die Anspannung verursachte nahezu einen Brechreiz, dem ich in dieser Situation auf keinen Fall nachgeben wollte. Lena ging auf die Bewohner allerdings zu und blieb, während sich Kitana hinter mir versteckte, vor der Gestalt stehen. Die beiden betrachteten sich ausführlich und schliesslich zog sich die Gestalt in die Gruppe zurück . Eine Sprache schienen diese Wesen nicht zu besitzen, aber dennoch lies die Reaktion auf eine Unterhaltung schliessen. Allerdings lieferte Kitana die Lösung für das Problem als sie plötzlich in die Anspannung hinein sich zur Lautstärke äusserte und das diese sehr leise sei. Daraufhin änderte sich endlich das Verhalten der Gruppe und sie schienen erfreut zu sein über die Sprache. Eines der Wesen riss einige Pflanzen aus dem Boden und stellte eine Ebene Fläche her auf dem es Zeichen zu malen begann die dem Alphabet der Standardsprache ähnelten. Langsam legte sich meine Übelkeit und Lena begann schriftlich mit den Wesen zu kommunizieren. Ich näherte mich den beiden um dem ganzen besser folgen zu können. Nach einer Weile hatte das Wesen die eigenen Buchstaben an Lenas Schreibweise angepasst. Lena beschrieb in kurzen Worten unsere Abstammung und die Herkunft von der Erde, worauf der Eingeborene ein Volk beschrieb das bis vor kurzem ebenfalls auf dem Planeten gewesen war und unsere Sprache benutzte. Allerdings hatten sie den Planeten nach einigen Jahren wieder verlassen. Den Grund gab das Wesen zwar nicht an, aber offensichtlich waren einige Auseinandersetzungen mit den hier lebenden Tieren dafür verantwortlich. Nachdem die Konversation beendet war zog sich die Gruppe vorsichtig zurück was gleichzeitig ein Hinweis darauf war wie wir uns verhalten sollten. Als wir wieder im Shuttle waren gab ich schließlich meinen Gefühlen nach und übergab mich. Lena war auch ganz blass geworden, konnte sich aber beherrschen und um Kitana kümmern. Das Kind fing an am ganzen Körper zu zittern.

Schließlich legte sich Lena mit Kitana zu Bett und überliess mir die Nachtwache. Einige Male gab Kitana unverständliche Laute von sich, die anzeigten das sie im Schlaf das Erlebte verarbeitete. Ich setzte mich in das Cockpit des Shuttles und beobachtete das was draussen vor sich ging. Die Einwohner gingen ihren Geschäften und Bedürfnissen nach und beachteten uns kaum. Etwa zwei Stunden nachdem die Sonne untergegangen war, schien die Grasslandschaft plötzlich Hügel zu bekommen. Es erschien eine Gruppe der Tiere die uns den Abgrund hinuntergejagt hatten. Und da war endlich auch das Wesen das ich gesehen hatte. Eine junge Frau die offenbar mit den Tieren lebte und eindeutig menschlich war. Ich beobachtete sie eine Weile, während sie sich kaum um den Shuttle zu kümmern schien. Die Tiere erweckten bei mir den Eindruck als wäre sie ihnen untergeordnet. Sie erhielt einige üble Rempler bei denen sie auch auf den Boden fiel. Sie richtete sich jedesmal wieder auf als wäre sie in Gefangenschaft geraten und hätte die Rempeleien mit ihrem Verhalten provoziert. Nach einer Weile konnte ich erkennen das ich einen Interpretationsfehler machte. Die Tiere folgten natürlichen Bewegungsabläufen und die Frau war immer dann zur Stelle und machte sich durch den Körperkontakt bemerkbar. Die Tiere fühlten sich unwohl und folgten ihren Reflexen. Ich machte etwas Licht im Cockpit, was die Tiere sofort beunruhigte. Die junge Frau hatte das aber sofort wieder unter Kontrolle. Ich beschloss mich nach draussen zu begeben und die Sache näher zu betrachten. Ich weckte Lena und liess sie die Wache übernehmen. Dann steckte ich noch eine der Handfeuerwaffen ein und gab auch Lena eine. Als ich draussen war, machte ich mich durch Geräusche bemerkbar und ging langsam auf die Tiere zu. Ich schien sie überhaupt nicht zu interessieren. Die junge Frau musterte mich eine Weile und fing dann an in einer alten Erdsprache mit mir zu sprechen. Als Kinder hatten wir diese Sprache noch gelernt, aber durch den ständigen Gebrauch der Standardsprache konnte ich nur etwas hölzern antworten. Sie wirkte etwas belustigt und beschäftigte sich während sie mit mir sprach mit einem der Tiere etwas intensiver. Sie erzählte mir das sie von uns gehört hatte, oder besser, benutzte die Formulierung das die Tiere ihr von uns erzählt hatten. Sie wirkte auf mich sehr stolz und selbstbewusst und fragte mich wie das hier wohl auf Lena wirken würde. Sie hatte lange glatte blonde Haare, die teilweise verklettet waren, und einen durchtrainierten Körper. Das sie mit mir sprach schien die Tiere zu beruhigen und das gab der Frau Gelegenheit sich näher mit mir zu beschäftigen. Im Dunkeln wirkte sie etwas unnatürlich, was durch ihre Gestik beim Sprechen noch verstärkt wurde. Ich bat sie mit in den Shuttle zu kommen, aber sie weigerte sich mit dem Hinweis das dort Gefahr für sie drohte. Offensichtlich hatte sie Lena bemerkt. Dennoch sprach sie völlig vertraulich weiter und berichtete, das sie einst mit Siedlern auf diesen Planeten gekommen war und von ihnen verstossen wurde. Sie musste sich hier allein durchschlagen und hatte mit der Zeit die Sprache der Tiere gelernt. Die Bewohner der Siedlungen waren eine Sache für sich und liessen nichts Fremdes in ihre Gemeinschaften hinein. Der Grund warum sie verstossen wurde, war relativ einfach. Sie konnte keine Funktion erfüllen und war überzählig. Ich fragte sie woher sie gekommen waren und sie gab ein Jahr an, nachdem sie schon etwas mehr als hundert Jahre alt sein musste. Als ich ihr das sagte lachte sie nur und fragte mich ob ich wirklich diesen Eindruck hätte. Langsam begann ich zu verstehen, das das eins der Ereignisse sein konnte die man bei Raumreisen vermutete und bei dem einige Raumschiffe verschwunden waren. Ihre Kleidung war relativ sauber und gepflegt, während sie nicht sehr viel von Körperpflege hielt. Sie hatte sich auf diesen Auftritt vorbereitet und wollte einen guten Eindruck machen. Als ich sie auf den Vorfall bei der Jagd ansprach funkelte sie mich an und ich hatte dringend das Bedürfnis mich dafür zu entschuldigen was ich dann vorsichtshalber tat. Ihre Züge glätteten sich sofort wieder und dann begann sie mich auszufragen. Sie wusste das wir auf der Insel gelebt hatten und das Kitana hier geboren war. Ich war etwas erstaunt, aber sie erklärte mir das auf diesem Planeten alle Lebewesen miteinander in einem seltsamen Kontakt stünden und scheinbar nichts zufällig passierte. Ich musste ihr das ersteinmal glauben und erzählte ihr dann von den vergangenen Ereignissen die uns hierher verschlagen hatten. Sie sah mich sehr eindringlich an als müsste ich etwas bemerken, aber ich wirkte wohl etwas tumb, was sie dazu brachte sich wieder mit den Tieren zu beschäftigen. Ich merkte das ich von ihrer Aura eingehüllt wurde und sich die Ereignisse zu einer Art Traum entwickelten. Etwas magisches schien zu passieren. Ich fragte sie noch einmal, ob sie mit an Bord kommen wollte aber sie verneinte. Ich bemerkte das sie mir gegenüber nicht ganz so offen gesprochen hatte wie es zu Anfang schien. Also kehrte ich allein zurück und wurde von Lena mit einem leichten Schmunzeln empfangen, während sie das was sie gesehen hatte mit der Koseform meines Namens in Zusamenhang brachte ( Trampel ). Ich gab das nicht gleich zu aber ich war doch sehr überrascht von der jungen Frau. Lena beschloss selbst hinaus zu gehen aber sie wurde sofort von den Tieren zurückgdrängt, was ihr einen gehörigen Schrecken einjagte. Die junge Frau blieb in diesem Augenblick völlig regungslos stehen und warf einen merkwürdigen Blick in die Pilotenkanzel. Ohne das ich etwas davon erkennen konnte schien sie den Tieren einen Befehl zu geben, was diese veranlasste sich abzuwenden und in die Dunkel zu verschwinden, während eines sie aufsitzen lies und dann den anderen folgte. Lena kam völlig bestürzt wieder herein und nahm sofort das ausgesprochene wieder zurück. Diese Frau war gefährlich. Ihren Namen hatte sie mit Mink angegeben, den ich ihr aber nicht abnahm. Offensichtlich hatte sie das Leben auf dem fremden Planeten zu etwas weniger menschlichem gemacht. Wir beschloßen hier noch etwas Zeit zu verbringen aber die Dorfbewohner liessen sich nicht weiter auf uns ein. Nach zwei Tagen kehrten wir schließlich auf die Insel zurück und beschloßen unser Heim zu verlassen und uns auf den Weg zur Erde zu machen. Für uns schien das der einzige Ort im Universum zu sein, auf dem wir zuhause sein konnten.

 

 

Die Rückreise

 

Während der Rückreise zur Galaxie in der sich die Erde befand, passierte nicht viel. Lena beschäftigte sich mit Kitana und überließ Tramp die Aufgaben die das Schiff betrafen. Die ersten drei Wochen machten dem Kind zu schaffen aber nachdem sie wieder volle Schwerkraft hatten ( Tramp hätte sich ein paar der Schwerkraftgeneratoren gewünscht die er bei den Kanduri kennengelernt hatte, aber dafür war keine Zeit geblieben und nach den Angaben der Kanduri waren diese nicht so unproblematisch einzusetzen wie es auf den ersten Blick aussah.) war sie sehr neugierig und Lena betätigte sich als Lehrerin. Zwischen Tramp und Lena gab es eine Art stillschweigende Absprache durch die alle Gespräche vermieden wurden, die sich auf die Zukunft und die Geschäfte, die die beiden zusammengeführt hatte, bezogen. Kitana sollte nicht mit Dingen belastet werden die ihre Eltern selbst nicht unter Kontrolle hatten. Lena hatte ihr Land das sie geerbt hatte zwar nicht verkauft aber das Geld gut angelegt, so das sie sich ohne grössere Probleme zurückziehen konnten. Tramp konzentrierte sich hauptsächlich mit den Katalogen die er bei den Sonnenseglern erhalten hatte, stellte aber nach einer Weile fest, das kaum etwas davon wirklich brauchbar war. Allerdings bekam er einen guten Überblick von den technischen und handwerklichen Möglichkeiten die sich bei den Sonnenseglern versammelt hatten.Aber auch das war nicht allzuhoch zu bewerten denn das Wissen das Shyana mitbekommen hatte, war sicherlich mehr wert als ein paar Handelskontakte. Ihm graute etwas vor der Vorstellung, Shyana damit allein gelassen zu haben, aber Shyana war nicht ohne, wofür schon ihr erster Kontakt ein gutes Beispiel war. Tramp begann seine Tagebücher zu ergänzen und so die Ereignisse noch einmal vor seinem geistigen Auge abzuwickeln, um sich selbst ein wenig auf die Schliche zu kommen. Viele der Geschichten die er erlebt hatte, führten einfach nur ins Nichts. Siedler zu denen er Kontakt aufgenommen hatte waren nicht in der Lage selbständig eine Handelsstation zu betreiben, anderen stand die eigene Ideologie im Weg. Er hatte während seiner Ausbildung auf ganz schmerzhafte Weise erfahren müssen das sich Einmischung in eine solche Lebensweise nichts brachte, wenn man nicht seine eigene Identität aufgab und sich selbst und die Erfahrungen die man hatte, so einbrachte das sich daraus etwas entwickelte. Allerdings stand man irgendwann vor dem Problem das man nicht erwünscht war, weil das was man bezweckte dem Grundgedanken solcher Gemeinschaften wiedersprach. Tramp hatte sich angewöhnt bei der Tramp Gesellschaft Anmerkungen und Notizen zu hinterlassen die auf wunderbare Weise bei Geistlichen ankammen die sich es zur Aufgabe gemacht hatten, der Zivilisation Nachhilfe in Sachen Menschlichkeit zu geben. Im Grunde genommen betrachtete er das als Ablösung für sein eigenes Dasein das nicht immer so positiv ausfiel wie er es sich wünschte. Die Gesetze nach denen er handeln musste, waren nicht die besten und diejenigen die sie mißbrauchten waren Grund genug Zurückhaltung zu üben. Das er die anderen Schiffe aufgegeben hatte, war auch darauf zurückzuführen. Die Trampgesellschaft war jetzt nur noch eine Handelsgesellschaft die einzelne Stützpunkte auf verschiedenen Planeten besaß, die von Leuten geleitet wurden die das nötige Selbstbewußtsein besaßen die Geschäfte ohne einen großen Boss im Hintergrund zu führen. Er forderte dafür nur einen Obolus der es gestattete die Kommunikation aufrecht zu erhalten und seine Rechte sicherte. Von der Sache her waren eigentlich sämtliche Probleme auf die eine oder andere Weise gelöst und für jemanden wie Tramp kaum noch Aufgaben vorhanden, die spezielle Fähigkeiten erforderten. Tramp legte den Kurs so, das sie einige besonders hübsche Galaxien streiften, und untersuchte sie nach Planeten die eventuell geeignet waren, Siedler zu beherbergen. Einige Male konnte er sogar Signale auffangen die er allerdings nicht entschlüsseln konnte. Er mußte darüber nachdenken wie sie es am besten anstellten das sie, ohne viel Aufsehen zu erregen, wieder auf der Erde Fuß fassen konnten. Die Pegasus lag versteckt in dem Asteroidenfeld in dem er Spark aufgegriffen hatte. Das er ein Raumschiff von nichtmenschlichen Wesen besaß musste sich mitlerweile herumgesprochen haben. Im Grunde genommen hatte er jetzt einen Grund sich mit der Königin Francesca zu unterhalten und einiges einzufordern zu dem er vorher aufgrund seiner Abhängigkeit nicht in der Lage gewesen war. Er bereitete die Dragon darauf vor, sich einige Jahre irgendwo im All als Asteroid getarnt vor allzu neugierigen Blicken zu verstecken. Er suchte dafür ein Sonnensystem aus, das in der Nähe der Erde lag und von wo aus sie mit Lenas kleinem Rettungsschiff die Erde erreichen konnten. Inzwischen war er fast siebzig und Lena etwas über vierzig Jahre alt. Nach alten Maßstäben gemessen war das sehr alt aber sie hatten eine Konstitution wie etwa dreissigjährige. Verursacht wurde das durch optimierte Nahrungsmittel, denen vor dem Verzehr Giftstoffe entzogen wurden. Er teilte sich das so ein, das er Lenas Familiennamen benutzen würde, da man sie nicht unbedingt in Verbindung mit der Tramp Gesellschaft bringen konnte. Als sie in die Nähe der ersten Kommunikationsbojen der Koyahaga kamen, startete er einige Abfragen die ihn selbst betrafen; Artikelsuche mit seinem Namen, Ereignisse um den Orbiter u.s.w. . Er erhielt einige Treffer die zum Inhalt hatten das die Ereignisse dokumentiert waren, aber ohne wesentliche Informationen. Zum einen war er ein wenig beruhigt zum anderen waren schlechtere Nachrichten informativer. Nachdem er Lena die Lage erklärt hatte, war die Stimmung etwas gedrückt, da sie sich wie Diebe zrückschleichen mussten, aber bald überwog die Freude über die Rückkehr zur Erde. Sie lasen alle Nachrichten der letzten zwanzig Jahre die die Erde betrafen, und stellten ein Programm zusammen das sie auf der Erde abarbeiten wollten. Das Grundstück das Lena geerbt hatte, stand unter Verwaltung einer Gesellschaft die sich mit dem Eigentum befasste das aufgrund der geänderten Verhältnisse durch Abwanderung brachlag. Meist wurden solche Grundstücke sich selbst überlassen. Allerdings wurde ein Teil der Gebühr die Lena bezahlen musste, für die allgemeinen Aufgaben aufgewendet so das die Grundstücke nicht vollständig verwilderten und so den Charakter von Naturgrundstücken behielten, die man jederzeit wieder nutzen konnten. Während sie die Nachrichten durchsahen fiel ihnen auf, das eine Differenz in der Zeit entstand, die etwa einen Monat betrug. Tramp rätselte eine Weile über den Zusammenhang, da sich das auf der ersten Reise zu den Sonnenseglern nicht so ergeben hatte, kam dann aber eines Nachts als er die Milchstraße betrachtete, auf die Lösung. Sie hatten mehrere Monate bei den Sonnenseglern in der Nähe des Zentrums ihrer Galaxie verbracht und da Zeit und Raum im direkten Zusammenhang miteinander standen fehlte ihnen jetzt in der Zeitrechnung des Schiffes etwa ein Monat. Sie waren also weniger gealtert als der Rest der Menschheit. ( Ob das wirklich so war konnte Tramp nicht klären, aber hier handelte es sich um einen beobachtbaren Effekt, der allerdings nicht offensichtlich Konsequenzen zur Folge hatte ) ( Vielleicht gingen auch einfach nur die Uhren des Schiffes aufgrund eines physikalischen Effektes falsch ).

 

Auf der Erde besuchte Lena als erstes die Verwaltungsgesellschaft und einige Behörden um auf dem Grundstück ihrer Familie ein Haus bauen zu lassen. Das ganze ließ sich ohne Schwierigkeiten in die Wege leiten. Auf der Erde kamen solche Situationen mittlerweile häufiger zustande. Auf vielen Planeten hatten die unterschwelligen Konflikte derart drastische Auswirkungen das etwa die Hälfte der Planeten die ursprünglich friedlich besiedelt waren sich auf Handelskonflikte eingelassen hatten, die in der Historie der Erde begründet waren. Teilweise hatten sich Gruppen auf den gleichen Planeten niedergelassen, die seit jeher verfeindet waren und nur durch eine disziplinierte Führung dazu gebracht worden waren, Frieden zu halten. Durch die Wirrnisse des Aufbruchs der Menschheit ins Weltall war das jedoch in den Hintergrund gerückt. Erst die Entspannungsphase, in denen man sich über Ursachen und Probleme Gedanken machen konnte, ließ die alten Konflikte wieder ins Bewusstsein rücken. Oft wurde das alte Wissen dann politisch eingesetzt und damit die Konflikte auf die eine oder andere Weise wirksam. Es waren nicht viele die die Rückkehr zur Erde schafften. Einige der Planeten hatten biologische und chemische Waffen eingesetzt, die, wenn sie nicht tödlich waren es unmöglich machten aufgrund der Kontaminierung eine Rückreise zur Erde zuzulassen. Tramp meldete sich unter seinem Decknamen bei Königin Francesca an, die selbst mittlerweile das Greisenalter erreicht hatte. Er hoffte, nachdem er die direkt auf der Erde verfügbaren Informationen zusammengesetzt hatte, das er zumindest einen Teil seiner Ausgaben von der Königin ersetzt bekommen würde. Allerdings war er nicht bereit allzuviel an Informationen preiszugeben. Die Organisation der die Königin vorstand, hatte sich durch das Nachrücken jüngerer Mitglieder der königlichen Familie im Ausdruck gewandelt. Er mußte erst das was er sagen wollte an die jetzige Formalsprache anpassen, um nicht den Eindruck zu erwecken das er respektlos sei und seine Forderungen aufgrund einer Lügengeschichte zustande kamen. Als er schließlich Kontakt zu der Königin bekam, war er erstaunt über die Agilität und geistige Wendigkeit, was er ihr Gegenüber auch zum Ausdruck brachte. Sie hatte einiges über ihn zusammengetragen , was sie ihm in Form eines Bild- und Tondokuments vorführte. Er fühlte sich ein wenig ertappt, was sie aber freundlich zur Kenntnis nahm und ihn darauf vorbereitete das sie noch jede Menge an Aufgaben für ihn hatte, da er sich wohl dazu entschloßen hatte, auf der Erde seinen Lebensabend zu verbringen. Damit entließ sie ihn fürs erste und er kehrte zu Lena zurück, die sich in ihrem provisorischen Heim mit ihren neuen Aufgaben vertraut machte. Kitana war in eine Schule gekommen in der die meisten Kinder von Rückkehrern stammten und damit über ähnliche Erfahrungen wie Kitana verfügten. Aufgrund ihrer Neugier und Kontaktfreudkeit hatten sie die ersten Monate ohne größere Probleme überstanden und gaben nun das Bild einer Familie ab wie viele andere auch. Tramp kümmerte sich seinerseits darum Kontakte zu knüpfen, über die er an die notwendigen Informationen gelangen konnte um sich ein wenig mit anderen Menschen zu beschäftigen. Lena ihrerseits übernahm durch den näheren Kontakt zu Kitana die Aufgaben die ihr die die notwendigen Beziehungen zu anderen Müttern verschaffte.

 

 

Tramp als Ausbilder

 

Einige Monate später erhielt er von der Königin Francesca eine Nachricht, nach der er sich bei ihr melden sollte und einen Bericht über seine Erfahrungen und Erlebnisse abgeben sollte. Der Bericht sollte so verfasst werden das ein besonderes Augenmerk auf die verschiedenen Entwicklungen auf den Planeten gerichtet war. Im ersten Moment war er etwas verwirrt, da er es gewohnt war die Informationen unter wirtschaftlichen Bedingungen zu betrachten. Er setzte sich mit Lena zusammen um auch ihre Erfahrungen und Erlebnisse einfließen zu lassen. Sie nahmen ihre Logbuchaufzeichenungen als Gedächtnisstützen und fertigten jeweils einen eigenen Bericht an der die Ereignisse aus ihrer persönlichen Sicht darstellte. Sie verglichen ihre Erfahrungen miteinander und hatten so die Möglichkeit ihre Erlebnisse gemeinsam aufzuarbeiten. Das Ergebnis war : Lena wurde zum zweiten Mal schwanger.

Tramp gab die Zusammenfassung ihrer beiden Berichte an die Königin weiter und liess das weitere auf sich zukommen. Insgesamt war das was sie erlebt hatten eher einer Karrikatur des Menschlichen als das reale Abbild, aber das ergab sich aus der Situation: irgendwie versuchten diejenigen die auf Hilfe von aussen angewiesen waren, immer wieder ihre Situation anders darzustellen als sie tatsächlich war. Sei es das sich imaginäre Götter einmischten oder das die Ideologie ja noch jung sei und sich auf wunderbare Weise alles fügen würde wenn andere Ereignisse eintreten würden. Lena und Tramp entwickelten langsam ein Verständnis für die Situation für die Siedler die letzlich ähnliche Schlüsse aus den Ereignissen der letzten Jahrhunderte gezogen hatten wie sie selbst. So machte das Anliegen der Königin auch Sinn, auf eine Darstellung zu drängen, welche die Ereignisse getrennt vom wirtschaftlichen Erfolg darstellten. Die Königin stellte ihn mehreren Gruppen von jungen Leuten vor, diesich mit der Entwicklung von Konzepten befassten um einer Rückkehr der Siedler vorzubeugen. Für die Erde, die sich auf eine Gesamtbevölkerungszahl von etwa 500 Millionen reduziert hatte, ließ sich zwar eine gewisse Anzahl von Rückkehrern als positiv bewerten, aber durch die Entwicklung auf der Erde hinsichtlich der Ressourcen, die im grossen und ganzen als verbraucht gelten mußten, wäre eine grössere Zahl ein Rückschritt. Die Folge wären wiederum Auseinandersetzungen um Land und Eigentum. Es hatte bereits mehrere Zwischenfälle mit Organisationen gegeben, die von Planeten stammten die nicht sehr erfolgreich mit der Bewirtschaftung ihrer Planeten gewesen waren. Mit der einheitlichen Politik der Königin hatte man diese aber schnell unter Kontrolle. Francesca beschäftigte sich danach etwas intensiver mit den Siedlern und so entstand die Idee eine von der Erde gesteuerten Truppe zu entsenden, die den Siedlern behilflich sein sollte. Francesca und die anderen führenden Mitglieder der Erdgemeinschaften hielten das für eine Möglichkeit, die Rückkehrer auszubremsen. Tramp hielt zwar die Verlegung der Erde in ein anderes Universum für sinnvoller ( Die Erfahrung die er mit der Einsichtigkeit von Siedlern gemacht hatte spielte dabei eine Rolle ) aber das war nur eine eher irreale Idee. Für Tramp war die Beschäftigung mit dem Thema unter dem Aspekt der Wissensvermittlung etwas neues und das Feedback das er bekam ließ ihn eher Hoffnung schöpfen das sich damit das Problem zumindest teilweise lösen ließ. Im Grunde genommen war die Situation aufgrund mangelnder Kommunikation aus dem Ruder gelaufen. Das ließ sich allerdings aufgrund des Status unabhängiger Planeten nicht vermeiden. Eine andere Möglichkeit wäre die Erde mit einer Armada zu schützen, die jeden Versuch einer Rückkehr zunichte machen würde. Aber das war wohl eher etwas für Psychopathen. Tramps eigene Erfahrungen hatten zwar nicht unbedingt einen kriegerischen Charakter, aber die zentralen Punkte ließen das Unternehmen nicht unbedingt in einem friedlichen Licht erscheinen. Unter Umständen mußte man sich gegen einzelne Gruppen mit Gewalt stellen um zum Bespiel eine Führung zu beseitigen ( das war aber bei der Ideologie die sich bei einigen Siedlern verbreitet hatte nicht unbedingt das Problem ). Problematisch war, das für Analysen selbst einige Zeit benötigt wurde und für die Siedler eine Art Ausbildung geschaffen werden musste um die Planetenentwicklung auf ein gewisses Niveau zu bringen. Viele Planeten hatten den Absprung in ein funktionirendes Ökologisches System zwar geschafft, aber auf einigen Planeten lagen die Dinge eben anders. Lena und Tramp setzten sich häufig damit auseinander, welchen Eindruck sie von so einer Entwicklung haben sollten, wenn sie tatsächlich stattfinden würde. Im Grunde genommen musste man das ganze wie eine zweite Auswanderungswelle organisieren nur das jetzt Informationen fließen mussten. Eine Führung für einen begrenzten Zeitraum bei dem ein bestimmtes Ergebnis das Ende dieses Zeitraums bestimmte.

Während er sich mit den jungen Leuten beschäftigte wurde ihm immer klarer, das das Problem so nicht zu lösen war. Zwar konnten sie Rollen übernehmen die sachliche Probleme lösten, standen aber immer wieder vor dem Moment das unter Umständen solche Lösungen nicht in eine Siedlersituation überttragen lies. Faktisch war es so das sie mit einem Status des unsichtbaren rechnen und arbeiten mußten, was in der Realität zur Folge hatte das das was beabsichtigt wurde nur Hilfmittel sein würde um eine Kommunikation aufzubauen die es den Siedlern eben doch ermöglichen würde sich auf den Rückweg zur alten Mutter Erde zu machen. Also der Erfolg dazu genutzt werden würde sich mit Argumenten zu versorgen um doch zur Erde zurückzukehren. Damit wären dann die Probleme intensiver als wenn man das Problem auf Distanz hielte. Also mußte eine Kommunikation aufgebaut werden bei der die Rolle der Siedler festgelegt war und bei der sie größere Vorteile hatten wenn sie dort wo sie waren , blieben. Für Tramp war diese Denkweise etwas irreal, und er konnte sich kaum vorstellen das wenn sich jemand das in den Kopf gesetzt hatte ein Ziel zu erreichen, er sich wohl nicht davon abhalten ließ dieses auch zu erreichen. Da sie im Moment weniger tatsächlich damit konfrontiert wurden das Siedler auf die Erde zurückkehrten ( Lena und Tramp waren vom Grundsatz her ja weniger Siedler als durch ihre Geschäfte geleitete Handlungsreisende ) sondern da einfach nur das Problem häufiger auftrat, war es kaum möglich eine vernünftige Lösung anzubieten die tatsächlich den Zweck erfüllte. Sie kamen auf die vielfältigsten Ideen die von der Selbstvernichtung der Erde bis zu Errichtung einer die gesamte Galaxie kontrollierenden Macht reichten. Auch die Lösungen dazwischen waren nicht gerade brauchbar. Es mußte einen zentralen Punkt geben mit dem man das Problem in den Griff kriegen konnte. Die psychologischen Stadien die ein Siedler durchlief der sich Lichtjahre von der Erde entfernt Gedanken darüber machte wie es wohl auf der wunderbaren Erde wäre, waren kaum nachzuvollziehen. Abgesehen davon das kritische Persönlichkeiten häufig gerade mit solchem Material versorgt wurden das sie bei ihrer irrationalen Handlungsweise unterstützte, schlichtweg um sie sich vom Leib zu halten. Man musste die Siedler dazu bringen sich aufgrund der Fakten und eben nur der Fakten dazu zu entscheiden sich zurückzuhalten. Tramp entwickelte mit den jungen Leuten ein Konzept nachdem sie sich zu allererst mit der Erde selbst auseinandersetzten: Die geschichtliche Entwicklung, die Entwicklung der Industrie und ihr Niedergang durch wegfallende Ressourcen ( inzwischen waren tausende von Tier und Pflanzenarten ausgestorben die vorher viele Menschen ernährt hatten ), dann die Entwicklung der Erde durch die Reduzierung der Bevölkerungszahl durch die verschiedenen Kriege, die Rückbildung der Natur durch den wegfallenden Raubbau, der darauf folgende gegenteilige Zyklus aus der sich die Monarchien wieder bildeten und dann schließlich die durch die Raumfahrt erfolgte Entlastung der Erde und ihrer Ressourcen. Im grossen und ganzen konnte man die Ereignisse über die Jahrhunderte als kollektiven Lernprozess ansehen. Also letzlich war dafür keine individuelle Intelligenz erforderlich ( wenn er die Geschichte betrachtete stellte Tramp sich sowieso die Frage ob man eigentlich überhaupt intelligent war und ob man sich das was um einen herum passierte, einfach nur als shizophrener Einzeller einbildete ).

Das Material was sie aus den Überlieferungen zusammenstellten war wahrscheinlich streckenweise ideologisch gefärbt ( Da sich vieles geändert hatte war das meiste nicht auf Anhieb nachvollziehbar ) und das ergiebigste war die Zusammenstellung der Fakten die die jetzige Situation auf der Erde betrafen. Sie kamen zu dem Schluß das die Erde selbst eine Auffrischung der Situation gebrauchen konnte, da sich durch die intensivere Auseinandersetzung eine andere Wahrnehmung der eigenen Situation ergab. Im Grunde genommen ging es den Erdbewohnern wie den Askalan, die sich gerade aus ihrem Jahrtausende alten Zyklus lösten, nur das die Erdbewohner diesen Teil schon hinter sich gebracht hatten.

 

 

 

Tramps Ausbildung

Im 22ten Jahrhundert, fing man an, Piloten nach den Erfahrungen die man im Weltraum gesammelt hatte, auszubilden. Bei den ersten Raumfahrern die die Erde und ihren Einflußbereich verlassen hatten, stellten sich erhebliche psychische Probleme ein, so das man die Ausbildung für Raumpiloten modifizieren musste. Als Basis dienten uralte Stammes- und Kriegerrituale die es den Piloten ermöglichen sollten, unter den extremen Belastungen handlungsfähig zu bleiben. Die meisten Störungen wurden durch Feldstärkeänderungen im Raum verursacht die vor allem die Körperchemie beeinflussten. Also wurden die Piloten darauf trainiert, sich Ziele zu setzen die selbst bei schweren Halluzinationen aus dem Unterbewusstsein heraus angestrebt wurden. Das machte Piloten der ersten Generation zu hocheffizienten Psychokampfmaschinen die ihre Fähigkeiten auch auf anderen Ebenen nutzen konnten. Die meisten Menschen gingen ihnen allerdings aus dem Weg, denn wenn man es nicht geschickt anstellte, konnte man als Pilot leicht in ein Handlungsprofil geraten, bei denen man sein Umfeld über Gebühr in Anspruch nahm. Die Erfahrungen die Tramp damit gemacht hatte, waren nicht sehr geeignet sich zu sehr als Menschenfreund zu angagieren. Aus seiner Ausbildungsgruppe hatten nur wenige länger als ein paar Jahre die extremen Erfahrungen ausgehalten, entweder hatten sie einen Unfall oder begingen Selbstmord, was nach allgemeiner Lesart zwar irgendwelche anderen Gründe hatte, letztlich aber Auswirkungen ein und des selben Phänomens waren. Tramp kannte die Analyseverfahren, die Piloten der alten Luftwaffen der verschiedenen alten Erdstaaten entwickelt hatten, um eine Beweisführung zu stützen, die sich gegen die Anklage richtete, bei der jede Situation gemeistert werden sollte, unabhängig von Material und Möglichkeiten. Man einigte sich irgendwann darauf das die Auswahlkriterien geändert wurden, und dann tatsächlich nur noch für spezielle Aufgaben ausgebildet wurde und die transzendentale Ausbildung von Piloten nur noch freiwillig ausgeführt wurden. Damals hatte Tramp auch seine erste Frau verloren, was ihn selbst beinahe das Leben gekostet hatte. Ansatzweise hatte Tramp auch ähnlich intensive Beziehungen aber sie reichten nie wieder an das heran was er mit ihr in den ersten zehn Jahren erlebt hatte. Eines Tages erhielt er ein verschlüsseltes neurologisches Memo, was vom Sinn her so ähnlich lautete wie "sei mir nicht böse" und als er von der Trainingseinheit zurückkehrte erfuhr er das sie Selbstmord begangen hatte. Einige ihrer damaligen Feinde, die das Geschehen beobachteten hatten natürlich nichts besseres zu tun als sich das als Leistung ihrer psychologischen Kampfeinheiten an die Brust zu heften, aber es war eben nur das alte Problem, das bei komplexen Rechenoperationen anfallende Material so zu verarbeiten das man danach wieder als Mensch durchging. Man wurde aufs extremste mit sich selbst konfrontiert, und die Kommunikationsbruchstücke die andere Menschen bei einem hinterliessen ergaben in solchen Situationen ein völlig anderes Bild von der menschlichen Gemeinschaft, was auch die engen Bindungen der Piloten untereinander erklärte. Tramp ging danach nie wieder eine solch enge Bindung ein, nicht aus Vorsatz sondern aus reinem Selbsterhaltungstrieb. Die Studien die damals veröffentlicht wurden, hatte man auf andere Bereiche übertragen, was dazu führte das haufenweise Menschen mit künstlichen Profilen umherirrten die dann aber nur die psychologischen Leistungsdaten von Kühen aufwiesen. Damit hatte man mehrere Generationen zu geistigen Fehlzündern gemacht, die zwar alles so machten wie richtige Menschen aber darin keinen Sinn mehr sahen. Was dann zu den gleichen Streßsymptomen führte wie bei den Piloten, die (die Streßsymptome) sich aber unter völlig einfachen Bedingungen ergaben. Die Menschen wurden also weniger belastbar, und nicht umgekehrt. Im Grunde war die Orientierungslosigkeit durch zuviel vorausdenken entstanden, so das kaum noch Möglichkeiten bestanden, sich als Persönlichkeit mit einem eigenen Willen zu fühlen. Dadurch enstanden viele verschiedene Gruppen mit Allgemeinplätzen "alle Macht dem Volk" oder "Monarchie ist seit Jahrhunderten bewährt (wenn man die Leichen nicht zählt)" als Motto. Als die letzten Raumschiffe starteten erhielt auch Tramp seine Ausbildung, auch mit dem Hintergedanken an eine Kriegsführung im Weltall. Aber nachdem sich die Ausbreitung des Menschen in den Weltraum derartig positiv auswirkte, konnte er die Ausbildung als Zivilist nutzen und gründete seine eigene Frachtvermittlungsfirma. Damit hatte er immer ein Ohr an den Geschichten der Raumfahrer und konnte bald sein eigenes Raumschiff erstehen.

 

 

 

Die Androidenstation auf dem Mond

 

um im Raum effizienter Arbeiten zu können, begann man mit einem Forschungsprogramm zur Erschaffung künstlicher Menschen die von der Physiologie her in der Lage waren, extremen Lebensbedingungen zu wiederstehen.Die entsprechenden Einrichtungen wurden auf dem Mond errichtet. Zum einen ersparte das eine aufwändige Sicherheitsanlage, zum anderen liessen sich in der geringen Schwerkraft bessere Materiealien herstellen. Der Körperbau wurde dem Menschlichen nachempfunden, allerdings gab es auch vier-, sechs-, und achtbeinige Varianten die für Kontroll- und Transportaufgaben entwickelt wurden. Das Skelett bestand aus einer Leichtmetalllegierung in das molekulare Strukturen eingebaut waren, die Knochen immitierten so das lebendes Gewebe angeschlossen werden konnte. Das dazugehörige Gewebe wurde genetisch verändert und an die Aufgaben angepasst. Als Energieversorgung dient ein Nanomolekülkonverter der Organisches Material in seine Atomaren Bestandteile zerlegt und neu , entsprechend den Bedürfnissen des organischen Materials, zusammensetzt. Durch die genetische Veränderung erzeugte man so eine völlig autarke Lebenseinheit die ohne Atmosphäre und mit geringstmöglichem Energie (Nahrungs) Verbrauch auskam.

Da den Androiden keine Evolution zugrunde lag kamen sie mit einem rudimentären Gehirn aus, das weder Aggression kannte noch intellektuelle Fähigkeiten besaß. In der Anfangsphase hatte man noch versucht Androiden militärisch einzusetzen, aber aufgrund ihrer Eigenschaften passte das nicht in das Konzept der Androiden und sie waren nicht in der Lage selbständig zu reagieren um zum Beispiel eine Waffe zu ihrem eigenen Schutz einzusetzen. Auch das Erlernen von Aufgaben funktionierte nur, wenn konsequent alle Details ihrer Aufgaben in ein visuelles Trainingsprogramm eingebaut wurden. Der Einsatzort und die Leistungen wurden bestimmt, geplant und als visuelles Computerprogramm umgesetzt. Die Androiden bekamen eine Reihe von Filmen vorgeführt, die künstlich die zukünftige Umgebung in der sie arbeiten sollten, abbildeten. Sie prägten sich diese Aufgaben ein und bei Verwendung von bestimmten Schlüsselreizen arbeiteten sie ihre Programme ab. In den Ruhepausen wurden Bewegungsabläufe trainiert um überschüssige Nahrung abzubauen und die Androiden leistungsfähig zu halten. Im Laufe ihres "Lebens" konnten Androiden etwa 5 verschiedene allerdings nicht allzu komplexe Programme erlernen. Wenn man mit Androiden zum Beispiel im Servicebereich gastronomischer Einrichtungen arbeitete, musste der gesammte Arbeitsbereich der Androiden abgetrennt werden, und das Verhalten der Menschen sich an die Androiden anpassen. Maschinen arbeiteten in diesen Bereichen schneller und mit weniger Aufwand. Der Einsatz von Androiden war also in den meisten Bereichen eher eine Frage der Philosophie. Am effizientesten wurden Androiden in isolierten Anlagen eingesetzt, die für Menschen auf Dauer nicht geeignet waren.

 

Desintegratoren

Die Desintegratorentechnologie basiert auf einem Effekt bei dem der Materie durch Strahlung bestimmter Wellenlängen die Energie entzogen wird. Im atomaren Bereich führt das dazu, das die Atome "entfaltet" werden und ihre Energie als Quanteneffekt abgeben. Die Forschung in diesem Bereich musste viele Rückschlage hinnehmen, da die Streustrahlung sich zuweilen recht merkwürdig verhielt, so das in der Nähe solcher Anlagen aus dem nichts Desintegrationsfelder entstanden die einfach Mitarbeiter und Gegenstände verschwinden ließ.

 

 

 

Planeten

es gab in der Galaxis etwa hunderttausend bereits besuchte und erforschte Planeten,wovon etwa dreitausend bereits besiedelt und tausend in der sogenannten Ausbeutungsphase befanden. Durch den Krieg hatte sich nicht nur die Raumfahrt sprunghaft entwickelt, auch die Methoden zur Rohstoffgewinnung hatten sich verändert. Da sich die Erdölbasierende Industrie der Erde am Ende des 21ten jahrhunderts erschöpft hatte, wurden zur Erzeugung elektrischer Energie auf der Erde die vielfältigsten Methoden eingesetzt. Wasserstoff/Sauerstoffreaktoren, Windenergie und Erdwärmekraftwerke prägten das Bild. und im Weltraum stationierte Fabriken erzeugten aus hochentwickelten Solaranlagen ihren Strom. Die Abbaumethoden für Rohstoffe wurden durch die Anwendung der Desintgratoren vereinfacht, da man noch während des Abbaus die Erze zum Beispiel in ihre Bestandteile zerlegen konnte. Sollte ein Planet ausgebeutet werden, stationierte man als erstes je nachdem wie aktiv der Planet vulkanisch war, als erstes Erdwärmekraftwerke. befand sich Wasser auf dem Planeten wurden dort Pflanzen und Fische ausgestzt, die sich dann selbständig vermehrten. Die meisten entdeckten Planeten, die etwa Erdschwerkraft hatten, waren biologisch tote Geröll und Sandwüsten die man mit Kometen mit einem hohen Wasseranteil bombardierte um sie urbar zu machen und die das Kühlwasser für die Abbauanlagen lieferten. Als Abfallprodukt wurden so die Planeten besiedelbar. Die Koyahaga Gesellschaft stellte Biologen einen gewissen Prozentsatz an Raumflügen zur Verfügung um biologisches Material auf die Planeten zu bringen. Durch im Laufe der Zeit verfeinerte Analysemethoden enstanden so grossflächig Biotope mit Pflanzen und Tieren der Erde. nach etwa 35 Jahren konnte so ein Planet besiedelt werden. Meist machten sich Volksgruppen die sich auf der Erde mißverstanden fühlten, auf so eine Reise, oder religiöse und politische Gruppen. Allerdings lief die Planetenbesiedelung aufgrund der vielfältigen Möglichkeiten sehr koordiniert ab und einige Planeten wurden schon in der Abbauphase besiedelt um dort Industrien ansiedeln zu können die für andere Planeten wichtig waren. Aus den verschiedenen Unternehmen die damit begonnen hatten die Planeten auszubeuten, ging schliesslich die Koyahaga Gesellschaft hervor. Dafür gab es einen einfachen Grund. Die von den Gesellschaften verwendeteten Methoden waren so unterschiedlich, das die Entwicklung von Bergbau und Raumfahrttechnologie zu teuer wurde und Ishisaga der Gründer der Koyahaga Gesellschaft setzte von Anfang an auf standardisierte Technologie. Überall die gleichen Stecker, die gleichen Schrauben die gleiche wiedererkennbare Struktur. Übernommen hatte er das System aus dem Industriezeitalter der Erde. Vor der Entwicklung der interstellaren Raumfahrt hatte die Erde einige düstere Zeiten hinter sich und einen Krieg der sämtliche Ordnung beinahe zerstört hatte. Die Politiker waren kaum noch in der Lage den Fehlentwicklungen entgegen zu wirken, es herrschte Krieg zwischen Afrika und Europa was dann auf China übergriff und weite Teile des Asiatischen Kontinents vernichtete. Die Bevölkerung kehrte mangels Staatsführung zu den alten Stammesregeln zurück und diese lieferten sich erbitterte Kämpfe aus oftmals nichtigen Anlässen. Ansatzweise blieben in Amerika staatliche Strukturen erhalten und dort wurde dann auch der Grundstock für die Raumfahrt des neuen Zeitalters gelegt. In der Zwischenzeit bildete sich eine neue Gesellschaft aus Ausgestossenen der Stämme in Europa die nach dem Vorbild Englands eine Monarchie gründeten. Aus der Zeit des 21ten Jahrhundert waren nur wenig Zeugnisse übrig geblieben , da man alles was man verbrennen konnte verbrannt hatte um Energie zu gewinnen. So setzte man die ersten Strukturen nach mündlichen Überlieferungen um, und liess sich auch durch Misserfolge nicht beirren. Francesca war die sechste Königin und Repräsentantin dieser Struktur.

 

Vondran

Der erste Planet mit Erdähnlicher Grösse und Schwerkraft, der entdeckt wurde, war Vondran. Dort tobten sich die verschiedenen Gesellschaften aus bevor eine nach der anderen Pleite ging. Der Planet wurde dann von einem verrückten Milliardär gekauft, der sein Geld damit verschwendete den Planeten zu einer Art Arche zu machen. Mit den verschiedenen Patenten und Grundlagen zur Planetenentwicklung erwirtschaftete seine Familie aber hundert Jahre später ein ausreichendes Vermögen, so das sie sich als einer der grössten Aktionäre an der Koyahaga Gesellschaft beteiligen konnten.

Der Planet wurde zu einem Musterbeispiel an Organisation und Wirtschaftlichkeit. Da der Planet kaum zerklüftet war , dienten die Abbauschluchten als künstliche Seen, von denen das Wasser durch Bohrungen in das Innere des Planeten gelangte. Durch das Magma wurde das Wasser zu Hochgespannten Dampf der die erste Atmossphere bildete und die Energie für die Bergbaumaschinen erzeugte. Die Arbeiter steuerten den grössten Teil der Anlagen aus dem Weltraum, um bei Unfällen die Verluste an Menschenleben so gering wie möglich zu halten. Als der Planet dann freigegeben wurde, schloss man an die Bohrlöcher der Erdwärmekraftwerke riesige Pumpen an, die in kürzester Zeit enorme Mengen Wasser in das Innere von Vondran pumpten um eine Spalte in die Kruste zu sprengen aus der dann Lava austrat, die den ersten Ansatz für eine spätere Inselgruppe bildete. Danach wurde der Planet mit im Weltall bei Raumflügen zur Erkundung anderer Planeten gesammelten Wasser berieselt, was für eine atembare Atmosphere sorgte und den Planeten auf das notwendige Temperaturniveau brachte. Bei diesen Arbeiten wurden verschiedene Abläufe gleichzeitig initiert und dann zu mehreren Ergebnissen zusammengetragen. Einerseits die Rohstoffgewinnung auf den Planeten die ursächlich durch die Koyahaga Gesellschaft ausgelöst wurde. Dann die Archivierung und Bewertung der Planeten und im All verstreuten Kometen die in irgendeiner Form nützlich sein konnten, sowie der Bau von geeigneten Raumfahrzeugen und Raumstationen und die Optimierung von Bergbaugerät das auch auf Planeten mit höherer oder niedrigerer Schwerkraft eingesetzt werden konnte, und die Besiedelung erdähnlicher Planeten. Die Koyahaga Gesellschaft nutzte sehr geschickt die Eigendynamik der sozialen Prozesse auf der Erde aus um ausser Siedlern auch das geeignete Personal zu bekommen. Die Menschen waren äusserst motiviert da sie den Misständen auf der Erde entkommen wollten.

 

 

Schesslack

war der erste Planet auf dem die Menschen mit außerirdischem Leben konfrontiert wurden. hier existierten Lebewesen die in etwa den Beschreibungen von Außerirdischem entsprachen, wie sie im 20ten Jahrhundert im Umlauf waren. Die Vegetation bestand aus einer meterdicken Pflanzendecke und war ähnlich wie die irdischen Flechten und Moose aufgebaut. In ihr tummelten sich die unterschiedlichsten Lebewesen. Da gab es riesige Schneckenartige Lebewesen, Würmer und kleine Kerlchen die an der Oberfläche der Vegetationsdecke lebten die tatsächlich grün waren, und besagte Antennen am Kopf hatten. Soweit der Planet erforscht war, waren alle Lebewesen überwiegend Vegetarier.

 

Koppal der Drachenplanet

 

war der ergiebigste Planet der je gefunden wurde. Er Bestand aus einer Kugel erstarrten Metalls auf der sich eine Schicht der unterschiedlichsten Gesteinsarten abgelagert hatten. Der Planet war in etwa so gross wie der Erdmond,und hatte in seinem Entstehungszyklus wohl die Galaxis auf einem exotischem Kurs durchquert. Durch Auswaschungen hatte sich eine Kruste aus Mineralien gebildet die sich hervorragend zur Herstellung von Schmuck eigneten. Opale und diverse Kristalle. außerdem fand man in dieser Kruste Versteinerte Lebewesen die wohl durch ein Planetenbruchstück auf den Planeten gelangt waren. Die Versteinerungen bildeten eine Lebensform ab die entfernt an Schlangen erinnerte. Eins der versteinerten Lebewesen konnte man auf Vondran im Museum bestaunen. Es war direkt in eine Schicht Opal eingebettet und schimmerte entsprechend vielfältig.

 

 

 

 

Geschichte der Erde von der christlichen Zeitrechnung an Nachdem im 20ten Jahrhundert der Krieg um die Machtpositionen offen ausgebrochen war und die Bevölkerung sich gegen eine Bevormundung durch Terroranschläge und Mord zur Wehr setzte, begann man alles geschichtliche Wissen das man bis dahin hatte, neu zusammenzusetzen. Man stellte fest, das global diverse Fakten zwar dargestellt wurden aber nur um der eigenen Rechtsprechung aus dem Weg zu gehen. Nach der Bereinigung durch Wissenschaftler die anhand zufällig ausgewählter Familiengeschichten ein völlig neues Bild der Geschichte zusammensetzten, waren zwar bestimmte Ereignisse wie das Mittelalter die europäischen Königreiche und Kriege sowie die Pest echte Bestandteile Europas, aber es hatte auch eine Besiedelung Europas durch amerikanische Ureinwohner gegeben. Nachdem man entschlüsselt hatte das die Wikinger regen Handel mit Nordafrika betrieben haben und auch mit grossen Flotten nach Nordamerika vorgestossen waren, entdeckte man auch das sich die Völker vermischt hatten und sowohl indianische als auch germanische Stämme zum Zweck der Fortpflanzung Frauen entweder getauscht oder gekauft hatten. Über diese Wege wurde Europa nach der grossen Pest auch wieder besiedelt und durch Rechtsvorstellungen des Mittelalters waren die Nachkommen der Wikinger rechtmässige Erben zum Beispiel Germaniens. Die Spanier hatten das gleiche mit den südamerikanischen Einwohnern gemacht. Neben dem Gold der Incas wurde ein reger Transport von Sklaven aus Amerika betrieben die hier durch Missbrauch und vielleicht auch echte Zuneigung Kinder zeugten und damit den Grundstock für eine neue Zivilisation legten die nicht durch Inzucht geprägt war. Man kam aufgrund der genetischen Kenntnisse zu dem Schluß, das wie bei vielen Tieren auch, durch Jahrhundertelange europäische Inzucht das Imunabwehrsystem geschwächt worden war, so das dies als Aulöser für die vielen Seuchen galt. Viele Krankheiten hatte man allein schon durch eine gesunde Ernährung der Bevölkerung in den Griff bekommen und eine genetische Vielfalt war der erste Schritt zu einem gesunden Volksstamm, soweit die Theorie. in der praktischen Umsetzung führte diese Gedankenwelt zu drastischen soziologischen Veränderungen auf die die Rechtssysteme nicht vorbereitet waren.Folge waren diverse politische und religiöse Auseinandersetzungen . Dieses Wissen wurde durchaus auch bestimmten Personenkreisen wie der christlichen Kirche zugänglich gemacht und war verschlüsselt in die vorgeschriebenen Verhaltensauflagen der Bibel zum Beispiel eingeflossen. Niemand hatte aber damit gerechnet das dieses Verschlüsselungsystem einmal, aufgrund der Mißverständlichkeiten, zu einem Weltkrieg führen würde. Die offiziell bekannten Dokumentationen beschränkten sich zu sehr auf die Darstellung solcher Ereignisse was auf die Dauer der Geschichtsschreibung den Ruf einbrachte das die meisten Beweise entweder gefälscht oder falsch zusammengesetzt waren. Als in den 1980er Jahren die etnische Säuberung in den Balkanländern einsetzte, erinnerte man sich sehr spät an die Profilerstellung von Führungskräften, was mit verantwortlich für die Katastrophen waren. Man konnte beinahe die Gespenster des Mittelalters wieder spüren. Die Politiker weigerten sich lange Zeit gegen diese Form der Persönlichkeitsbefragung weil sie ihren politischen Gegnern nicht das Wissen an die Hand geben wollten mit dem sie vielleicht gestürzt wurden. Allein diese Befürchtung zeigte die geistige Schwäche auf, das trotz demokratischer Strukturen die Persönlichkeiten der Politik ein Selbstverständnis hatten das dem von Diktatoren gleichkam. Zwar wurde an Universitäten so gelehrt, das man diese Interpretation des eigenen Verhaltens umgehen konnte, aber es erforderte aufgrund der Strukturen und dem Machtbewußtsein einiger weniger, erhebliche Selbstdisziplin die eigene Politik auch entlang der demokratischen Institutionen durchzusetzen. Später bezeichnete man diese Situation als Auslöser für die Entdemokratisierung Europas und die darauffolgende Aufspaltung in verschiedene mehr oder minder kriegerische Stämme mit zum Teil sehr abstrakten Ideologien. Auch die Wiedereinführung von Körperschmuck und Tätowierungen und die Verstümmelung von Körperteilen fiel in diese Zeit. Tramp selbst stammte aus der Familie einer Indianerin und eines Deutschen ab, und war in der buddhistischen Tradition erzogen worden. Der Wahlspruch der Familie war : kümmer dich nicht um deine toten Feinde, sie werden genauso wie du wiedergeboren und damit stellte ihr Tod keinen Verlust dar. Auf den Kontinenten der Erde breitete sich eine technologiemüdigkeit aus und alte Strukturen wurden wieder eingeführt, die den Glaubensstrukturen der Amish oder Menoniten glichen. Menschen die Technologie wie moderne Kommunikationsmittel oder Fortbewegungsmittel wie Kraftfahrzeuge oder Fluggeräte benutzten, gerieten dabei unversehens an den Rand der Gesellschaft. Dadurch bildeten sich die ersten Technosekten, die sich allerdings aus den Überschüssen der Gesellschaft versorgten und die Führer hatten, die einige merkwürdige Ideen zur zukünftigen Evolution der Menschheit hin zu Maschinenwesen entwickelten. Die andere Seite war nicht weniger erschreckend, und da sie sich mit der progressiven Evolution beschäftigte, eigentlich das perversere von beiden. Man hatte sich mit Genetik beschäftigt, die diversen genetischen Codes der Lebewesen der Erde entschlüsselt und analysiert und daraufhin die Möglichkeit erhalten Lebewesen und Pflanzen genetisch zu programmieren. Lena stammte aus so einer Sekte. Man versuchte nicht mehr Lebewesen zu kreuzen oder genetische Codes einzupflanzen, sondern vollzog die Evolution in kürzester Zeit nach um vollangepasste Lebensformen zu entwickeln. Da die die Veränderungen auf Zellebene erfolgte, waren nur kleine Gerätschaften notwendig die sogar leicht reproduzierbar waren. Die ersten Pflanzen und Lebewesen, die so erzeugt wurden, eigneten sich aber nur als Ausstellungsstücke, und wurden um die Aktzeptanz bei den Menschen zu erhöhen in extra eingerichteten Wanderausstellungen in der ganzen Welt herumgezeigt. Circus der anderen Art. Im 22sten Jahrhundert normalisierte sich das ganze, weil sich keine tiefgreifenderen Erfolge einstellten, ausser das einige der Beteiligten und Unbeteiligten erschreckend reich wurden. Allerdings irrten auf der Erde noch eine ganze Zeit lang Mutanten herum die aufgrund ihrer Einzigartigkeit nicht in der Lage waren sich zu reproduzieren. Die sozialen Folgen waren wie immer, geheime Zirkel die sich aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen dazu entschlossen die Welt zu reinigen und andere die es sich zur Aufgabe machten diese Lebensformen zu schützen, manchmal sogar gegen deren eigenen Willen.

 

 

Entwicklung von Raumfahrzeugen im 21ten Jahrhundert

Die ersten Raumschiffe die auf der Erde entwickelt wurden, waren einfache Beschleunigungsmodelle die schnellstmöglich von A nach B kommen sollten. aufgrund der Veränderungen bei den Antrieben machte die Raumfahrt in den ersten Jahren enorme Fortschritte, so das sogar Raumschiffe mit unterschiedlicher Technologie sich gegenseitig überholten. Nachdem man die Mechanik des Raums ausnutzen konnte um Raumschiffe auf nahe Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen und die ersten Erfahrungen mit den Gravitationswirbeln gesammelt hatte wurden auf dem Erdmond riesige Fabriken errichtet in denen die Einzelteile für Raumschiffe und Orbiter hergestellt wurden. Dort konnte man zum Transport in den schwerelosen Raum Orbitalseile verwenden da es keine Störungen durch eine Atmosphäre gab. Die Orbitalseile haben einen Festpunkt auf dem Mond und eine Orbitalstation die die Lasten in den Orbit zieht, auch in der Gegenrichtung war der Transport möglich. Durch die anfängliche Konkurrenzsituation wurde die Entwicklung derartig beschleunigt das man innerhalb von zehn Jahren drei Generationen von Raumschiffen entwickelte die jedes für sich einen enormen Fortschritt darstellte. Nachdem der erste Planet für die Ausbeutung durch die Minengesellschaften freigegeben worden war, explodierte förmlich das Interesse an der Raumfahrt. Ishisaga der die Koyahaga Gesellschaft gegründet hatte, brauchte die notwendigen Technologien nur einzusammeln und für seine Zwecke zu koordinieren. Nachdem der Milliardär Vincent Mackenzie den Planeten Vondran gekauft hatte und mit dem Terraforming begann, setzten viele der Stammes und Sektenführer auf die weitere Erforschung und Ausbeutung des Weltalls um ihre eigenen Vorstellungen von einer gerechten Gesellschaft zu verwirklichen. Die ersten Hundert der schon länger entdeckten Planeten in der Milchstrasse wurden innerhalb der ersten fünfzig Jahre erschlossen, ausgebeutet und besiedelt danach beschleunigte sich der Vorgang durch die verfügbaren Ressourcen alle zehn Jahre um den Faktor zweinhalb. Zeitrechnung:

 

1969 der erste Mensch auf dem Mond

2015 Beginn der ersten Mondstation

2021 der erste Mensch auf dem Mars

2134 der erste Erdähnliche Planet wird entdeckt

2190 das erste Raumschiff mit Interstellarantrieb

2243 die ersten Siedler verlassen die Erde

2289 Tramp wird geboren durchschnittliche Lebenserwartung 120 Jahre

2322 Tramp trifft auf Lena

2326 lena entdeckt den Orbiter

2341 Der erste ernstzunehmende interplanetare Konflikt entsteht, daraufhin werden die Kampfraumschiffe gebaut die mit atmosphereflugfähigen Raumkampfgeräten ausgerüstet sind

Die neuen Anlagen zum Bau der Raumschiffe hatte im Verhältnis zur Größe der mit ihr gebauten Schiffe sehr geringe Ausmaße. Im wesentlichen Bestand sie aus einer einen Meter dicken Scheibe mit einem Durchmesser von etwa 100 Metern. Auf einer der flachen Seiten der Scheiben waren winzige Düsen angeordnet die eine Elektrizität leitende Flüssigkeit förderten. Auf der anderen Seite der Scheibe befand sich der Umsetzer der das Rohmaterial in Form von Metalzylindern bereitstellte. Der Aufbau ermöglichte Raumschiffe mit einer stabileren Struktur zu bauen als es mit herkömlichen Systemen möglich war. Wenn man den Bau des Raumschiffs mit einem Zeitraffer betrachtete wuchsen die Raumschiffe mit einer Länge von über 500 Metern aus der Scheibe heraus. Man brauchte nichts weiter zu tun als das Rohmaterial nachzuschieben. Der Personalaufwand war so gering, das eine Mannschaft von 30 Leuten ein ganzes Schiff innerhalb eines Jahres zusammensetzen konnte. Die Struktur der Schiffe ermöglichte eine bessere Navigation durch eine schnellere Kursänderung. Die ersten grösseren Schiffe drohten bei Kursänderungen in höhen Geschwindigkeiten auseinanderzubrechen , da die Massenträgheit die innere Struktur so belastete, das auch die besten Piloten in schnellen Bewegungen oft Brüche in den inneren Strukturen verusachten.

 

 

 

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